
Made in Germany - Unser mtb-carbon-lenker
Was haben unsere nineteen-nabe und unser mtb-carbon-lenker gemeinsam? Richtig: Beide werden im Herzen Baden-Württembergs hergestellt und zeigen, dass eine regionale Fertigung keinesfalls unbezahlbar ist. Wer hinter dem Namen Compositence steckt und wie genau so ein Carbon-Lenker hergestellt wird, erfahrt ihr jetzt.

Compositence – Das steckt dahinter
Nie war es so einfach und bequem, günstige und gute Carbon-Fahrradkomponenten direkt aus Fernost zu kaufen. Zwei kurze Klicks, eine schnelle Kreditkartenzahlung und überraschend wenige Liefertage später und ihr haltet das Paket in den Händen – wenn es nicht gerade beim Zoll hängengeblieben ist. Compositence geht hier einen anderen Weg und setzt dabei auf handgefertigte Carbonteile, regionale Fertigung und höchste Qualität. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Leonberg und ist damit nur einen Steinwurf von unserem HQ entfernt. Neben der Herstellung von Komponenten aus Kohlefaser und Harzen - vorwiegend im Automotive Bereich – hat sich Compositence auf komplett automatisierte Fertigungsanlagen bei der Carbon-Komponenten-Herstellung spezialisiert.



Die Herstellung unseres mtb-carbon-lenkers im Detail
Unser mtb-carbon-lenker ist das beste Beispiel dafür, dass eine regionale Herstellung in der unmittelbaren Nachbarschaft auch ohne exorbitante Kosten möglich ist. Das Material muss dafür natürlich eingekauft werden, und so kommen die Fasern aus Japan und die Harze aus bella Italia. Die Fertigung läuft dann aber komplett in einer unscheinbaren Halle im Leonberger Gewerbegebiet ab. Dafür werden in zwei großen Räumen aus Kohlefasermatten unsere fertigen mtb-carbon-lenker hergestellt. Erst werden die einzelnen Carbonmatten Schicht für Schicht in eine Negativform gelegt. Anschließend werden die einzelnen Layer in der Presse verschmelzt und im folgenden Backprozess ausgehärtet.



Metall vs. Carbon
Ein Vergleich bzw. eine Entscheidung, die wahrscheinlich die meisten von uns in den letzten Jahren beschäftigt hat. Was ist denn nun besser geeignet, um daraus Fahrradkomponenten herzustellen? Wir haben das gleiche den Geschäftsführer von Compositence, Ingo Karb, gestellt. Seiner Einschätzung nach lässt sich das so einfach nicht beantworten. Dadurch, dass man bei Kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff den Aufbau sehr viel mehr beeinflussen kann, lässt sich der Werkstoff besser an einzelne Anwendungen anpassen und individualisieren. Das muss allerdings auch gemacht werden – und das ist im Zweifelsfall teuer.
Ein Vorteil von Carbon: Durch regelmäßige Inspektionen lassen sich deutlich schneller und einfacher Risse ausmachen, wodurch man präventiv Unfälle vermeiden kann. Metalle neigen dazu, Risse optisch wieder zu verschließen, sodass sich ein Defekt im Material schwerer identifizieren lässt. Verwendet man noch dazu hochwertige Harze und Kohlefasern, kann auch die Lebensdauer deutlich höher als beim Pendant aus Metall sein.


